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Mit einer Gehhilfe sorgen Sie dafür, dass ein Angehöriger, der beim Gehen unsicher ist, weiterhin mobil bleibt, seine sozialen Kontakte pflegen und am öffentlichen Leben teilhaben kann. Dies lässt sich auf vielerlei Weise erreichen, denn im Handel finden sich inzwischen zahlreiche Gehhilfen. Im Folgenden deshalb ein kleiner Überblick.

Die Gehstöcke und Gehstützen in ihren verschiedenen Varianten

Die einfachste Gehhilfe ist der Stock, der nicht zwangsläufig wie ein Hilfsmittel, sondern mit einem schicken Knauf auch wie ein schönes Accessoire aussehen kann.

  • Gehstöcke mit Spitze eignen sich gut für Spaziergänge in der Natur.

  • Für die Wohnung und gepflasterte Wege sind jedoch Stöcke mit Gummikappen an den Enden zu empfehlen.

Gehstöcke gibt es außerdem als:

  • faltbare Variante

  • Teleskopstöcke

  • Drei-Punkt-Gehstöcke, die noch mehr Sicherheit bieten

  • Unterarmgehstützen, die auch Krücken genannt werden

  • Achselstützen, die vor allem für Personen mit schwachen Armen interessant sind

Gehgestelle – in starren Ausführungen oder mit Rollen

Gehgestelle bieten Senioren neben der Unterstützung beim Gehen die Möglichkeit, sich auf ihnen beim Stehen abzustützen.

Sie sind daher ideal für Menschen, die auf ihren Wegen eine kleine Pause einlegen müssen oder nach einer Krankheit das Gehen und vielleicht sogar das Stehen erst wieder lernen müssen.

Gehgestelle können wie die Gehböcke mit vier Beinen oder mit Rollen ausgestattet sein.

Mit dem Rollator bequem in die Stadt

Mit einem Rollator kann eine Person, sofern sie noch fit genug ist, sogar längere Wege zurücklegen und beispielsweise einen Einkaufsbummel in der Stadt machen.

Diese Gehhilfen besitzen meist sogar eine Sitzfläche, auf dem man sich zwischendurch kurz ausruhen kann.

Sie werden wie alle anderen Gehhilfen, sofern sie erforderlich sind, oft von den Kassen bezahlt.

Gehhilfen im Überblick:

  • Gehstöcke

  • Gehstützen

  • Gehgestelle

  • Rollatoren

Bild: © Ingo Bartussek / stock.adobe.com