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Pflegebedürftige Menschen werden zu 70 Prozent im Rahmen einer häuslichen Pflege zu Hause versorgt. Häufig wird diese Aufgabe mit großer Hingabe durch nahe Angehörige durchgeführt: Sie wollen helfen und etwas von der jahrelangen Zuwendung, die sie durch die Patienten erfahren haben, zurückgeben.

Sie empfinden eine ständige Bereitschaft und Abrufbarkeit als moralische Verpflichtung.
Doch ein solches Unterfangen kann schnell zu Überlastung führen – psychisch wie physisch. Das kann auch körperlich fordern.

Zusammen mit der psychischen Belastung durchleben ein Fünftel der pflegenden Angehörigen auch depressive Episoden, so eine DAK-Umfrage. Aggressionen oder Schlafstörungen sind die Folge. Über einen längeren Zeitraum kann sich auf...