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Leben in Gemeinschaft für Senioren

Wenn die Kinder lange aus dem Haus sind und eventuell sogar der Lebenspartner verstorben ist oder getrennt lebt, dann stellt sie sich bei vielen Menschen ein: die Einsamkeit. Wenn mit dem fortschreitenden Alter körperliche Probleme die Leistungsfähigkeit einschränken, wird es auch immer schwieriger, den Alltag zu meistern.

Viele Betroffene befürchten in dieser Situation, dass ein Senioren- oder gar ein Pflegeheim die einzige Lösung ist.

Doch gibt es auch Alternativen, um weiterhin ein selbstbestimmtes Leben zu führen: Hausgemeinschaften oder Wohngemeinschaften für Senioren.

Wohngemeinschaft und Hausgemeinschaft: Worin liegen die Unterschiede?

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Sowohl im Rahmen einer Wohngemeinschaft als auch einer Hausgemeinschaft leben Sie mit anderen Senioren unter einem Dach. Allerdings gibt es zwischen diesen beiden Möglichkeiten erhebliche Unterschiede.

Die Wohngemeinschaft

  • In einer Wohngemeinschaft leben mehrere Personen zusammen in einer gemeinsamen Wohnung.
  • Ihr privater Lebensbereich beschränkt sich dabei auf Ihr Schlafzimmer.
  • Alle übrigen Räume werden zusammen genutzt.

Die Hausgemeinschaft

  • Bei einer Hausgemeinschaft handelt es sich hingegen um eine Gemeinschaft, bei der jeder Bewohner beziehungsweise jedes Ehepaar seine eigene Wohnung hat.
  • Durch ein eigenes Bad, eine eigene Küche und ein eigenes Wohnzimmer wird der Raum, der nur ihnen zur Verfügung steht, erheblich größer.
  • Dennoch gibt es hierbei einige Räume, die sich ideal für Aktivitäten mit den anderen Bewohnern eignen.

Gegenseitige Hilfe und soziale Kontakte erleichtern den Alltag

Einer der großen Vorteile einer Wohn- oder Hausgemeinschaft besteht darin, dass die Senioren auf diese Weise nicht alleine alt werden.
Es ist möglich, zusammen mit den anderen Bewohnern Ausflüge zu unternehmen, gemeinsam zu kochen, zu musizieren, Gesellschaftsspiele zu spielen oder sich auf einen Kaffee zu treffen. Selbstverständlich spricht auch nichts gegen einen geselligen Abend bei einem Gläschen Wein.

Gemeinsam wird das Leben gleich weniger einsam, jeder entscheidet aber für sich, wie viel Zeit er mit den anderen verbringen möchte. Aktiv zu sein, das trägt auch zu einer guten Gesundheit bei.

Ein weiterer Vorteil besteht in der gegenseitigen Hilfe im Alltag.
Wenn einer der Senioren eine Aufgabe im Haushalt nicht mehr selbst erledigen kann, stehen ihm die übrigen Bewohner zur Seite.

Die Bewohner stellen die Regeln für die Hausgemeinschaft auf

  • Wer sich für das Leben in einer Haus- oder Wohngemeinschaft interessiert, sollte beachten, dass die Regeln für das Zusammenleben bei den verschiedenen Projekten ganz unterschiedlich sein können.
  • Daher ist es wichtig, sich vor der Entscheidung genau zu überlegen, welche Gemeinschaft am besten passt.
  • Das betrifft nicht nur die Vereinbarungen hinsichtlich des alltäglichen Zusammenlebens.
  • Darüber hinaus ist es wichtig, festzulegen, was passiert, wenn ein Bewohner pflegebedürftig wird oder wenn eine Demenzerkrankung auftritt.

Bild: © Ingo Bartussek / stock.adobe.co